Der, der es früher sah
Ein Jurist, der sich sicher ist, auf der richtigen Seite zu stehen. Ein Mann, der plötzlich nicht mehr vorkommt, ausgesiebt von einem System, das niemand mehr verantworten muss. Tino Grass erzählt von der neuen, höflichen Form der Unsichtbarkeit, von Verantwortung, die sich in Prozessen auflöst, und von der Frage, wann Zusehen aufhört, unschuldig zu sein. Ein Gegenwartsroman über Algorithmen, Arbeit und die stille Aussortierung von Menschen, die zu »erklärungsintensiv« geworden sind.
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